Vom Armenhaus zur Geschmackssensation – Båsenbergas Speisekarten im Wandel der Zeit

Als wir uns mit der Geschichte des Gebäudes im Båsenberga Hotel & Conference in Vingåker, Sörmland, befassten, stießen wir auf etwas, das uns innehalten und nachdenken ließ: eine fast 130 Jahre alte Speisekarte des Båsenberga Fattiggård aus dem Jahr 1891. Damals lebten hier 60–70 „hjon“, und das Leben war vom Rhythmus, der Einfachheit und den praktischen Bedürfnissen der Landwirtschaft geprägt.

Die Speisekarte von früher – Einfachheit und gesunde Ernährung

Eine typische Woche sah folgendermaßen aus:

Sonntag: Frühstück: Grütze mit Milch. Mittagessen: Rohe, geschälte Kartoffeln mit Schweinefleisch. Abends: Haferbrei mit Milch.
Montag: Frühstück: Erbsenmehlbrei mit Schweinefleisch und Milch. Mittagessen: Milchbrei mit Hering. Abends: Brei mit Milch.
Dienstag bis Samstag: Variationen des gleichen Themas – Milch, Haferbrei, Kartoffeln, Schweinefleisch und Hering, dazu Wurzelgemüse und Käse als kleine luxuriöse Akzente im Sommer.

Das Essen war einfach, nahrhaft und funktional – es sollte Energie für die tägliche Arbeit und das Überleben liefern.

Als wir unserem Küchenchef Conny die Speisekarte zeigten, lächelte er und sagte:

„Vieles auf dieser Speisekarte lässt sich wohl nicht direkt in die moderne Küche übertragen.“

Doch nach einer kurzen Pause fügte er mit einem Augenzwinkern hinzu:

„Aber – Erbsenmehlbrei mit Schweinefleisch und Milch, das spricht irgendwie mein Kochherz an!“

Ein Spiegelbild seiner Zeit

Die alte Speisekarte erzählt mehr als nur, was die Menschen aßen – sie gewährt Einblick in den Alltag, die Wirtschaft und das Leben im Armenhaus des 1800. Jahrhunderts in Sörmland. Sie erinnert daran, wie sich Zweck, Verfügbarkeit und Tradition von Lebensmitteln im Laufe der Zeit verändert haben und wie lokale Zutaten seit jeher die Grundlage für gute und nahrhafte Kost bildeten.

Von Fattiggård zum Båsenberga Hotel & Conference

Heute sieht die Speisekarte anders aus – aber die Essenz bleibt bestehen.
Im Båsenberga lassen wir uns nach wie vor von saisonalen Zutaten und dem Vorratsschrank, den wir selbst nutzen, bei der Menügestaltung leiten. Der Unterschied liegt darin, dass unsere Gäste heute das Essen als gastronomisches Erlebnis genießen: Duft, Farbe, Vielfalt und Liebe zum Detail.

Ein Blick auf die alte Speisekarte vermittelt einen Eindruck – von Einfachheit und Überlebenswillen bis hin zur heutigen modernen Küche mit regionalen Zutaten.

Geschichte auf dem Teller

Manchmal spielen wir mit der Verbindung zwischen damals und heute:
Auf der Speisekarte finden sich Gerichte, die von der alten Speisekarte inspiriert sind, stets mit Båsenbergas moderner Note. Mal ein Wurzelgemüsegericht, mal ein aromatisierter Porridge oder – wie so oft – ein Hauch von Wild aus der Region. Immer inspiriert von den Zutaten, die uns zur Verfügung stehen.

Es erinnert uns daran, wie weit wir gekommen sind – und wie Essen Geschichten erzählen kann, damals wie heute, hier im Båsenberga Hotell & Konferens in Sörmland.

Wenn wir im Båsenberga kochen, tragen wir Geschichte mit uns.

Wir verwenden Zutaten von lokalen Erzeugern, Aromen, die den Jahreszeiten folgen, und eine persönliche Gastfreundschaft, die das Essen zu einem Erlebnis macht – nicht nur zu einer Mahlzeit.

Doch auf dem Teller übernimmt die Gegenwart die Kontrolle.

Entdecken Sie unsere aktuelle Speisekarte und erleben Sie, wie Geschichte auf modernen Geschmack trifft. Wir versprechen Ihnen, dass jedes Gericht mit Sorgfalt, Liebe zu den Zutaten und einer großen Portion Zutat zubereitet wird.

Willkommen bei taste Båsenberga. Wo sich die Zeiten geändert haben – aber die Gastfreundschaft geblieben ist.